Gestern war nicht nur Martinstag, sondern auch Martin-Tag, Jean-Pol-Martin-Tag. In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift GEO Wissen ist auf den Seiten 56/57 ein Porträt zu JPM und LdL zu finden – dazu ein Foto mit einigen seiner Eichstätter Nachfolger (Bea Klüsener, Laura Cau, Michael Kratky, Joachim Grzega).
12. November 2009
2. November 2009
BGE-Materialien für Kinder auf Portugiesisch
Die BGE-Handouts für Kinder gibt es jetzt auch in einer (brasilianisch-)portugiesischen Version.
23. Oktober 2009
BGE für Selbstlerner und für Erwachsenengruppen
Der nächste Meilenstein des BGE-Projektes ist erreicht. Sowohl die deutschen Begleitmaterialien zu den Selbstlernermaterialien Welcome to the World! als auch das Heft Welcome, Global Players! für Erwachsenengruppen sind nun hier erhältlich.
Hier ein Auszug aus Welcome to the World!- Deutsche Begleitmaterialien.
Hier ein Auszug aus Welcome, Global Players! – Deutsche Version.
Weitere Sprachversionen sind in Planung.
11. Oktober 2009
BGE für Selbstlerner
Ich möchte zunächst drei Passagen aus UN-Dokumenten zitieren, die mir in den letzten Monaten wichtig waren, um das Projekt “Basic Global English” voranzutreiben.
• UN Millennium Declaration (“to promote greater harmony and tolerance in all societies”, “allowing genuine participation by all citizens in all our countries”)
• UN Declaration of Human Rights Art. 26 (“Education … shall promote understanding, tolerance and friendship among all nations”)
• UN Declaration of Human Rights Art. 27 (“the right freely … to share in scientific advancement and its benefits”)
Jetzt stehen die Selbstlernmaterialien Welcome to the World über die BGE-Webseite zur Verfügung. Wie angekündigt, stehen das Basiswerk kostenlos zur Verfügung.
30. September 2009
LdL in der Zeitschrift „Praxis Geographie“
In der Zeitschrift Praxis Geographie wird im Artikel “LdL-Erfolgsmodell für ein besseres Sprachverständnis” auf S. 48/49 der Ausgabe Oktober 2009 auf einen Artikel zu LdL verwiesen, den Marion Schöner und ich verfasst haben und der in der Zeitschrift Journal of Education for Teaching erschienen ist. Es handelt sich dabei um eine empirische Studie zur Effektivität und Effizienz von LdL aus studentischer Perspektive:
„The Didactic Model LdL (Lernen durch Lehren) as a Way of Preparing Students for Communication in a Knowledge Society.„
26. September 2009
BGE und der Europäische Tag der Sprachen
Heute ist der Europäische Tag der Sprachen. Aus diesem Anlass möchte ich hier schon einmal informell den Link zu den Selbstlernermaterialien “Basic Global English” bekannt geben. Wenn die Begleitmaterialien in 2-3 Wochen erstellt sind, kommt der Link auch auf die BGE-Seite. Im Sinne eines Beitrags zur “Weltverbesserung” und zur Erfüllung des UN-Millenniumsziele werden die zentralen Selbstlernermaterialien kostenlos zur Verfügung stehen.
Den Europäischen Tag der Sprachen gibt es seit dem Europäischen Jahr der Sprachen, seit 2001. Er ist ein Gedenktag zur Förderung der Mehrsprachigkeit. Als einen entsprechenden Baustein verstehe ich auch BGE. Immer wieder höre ich, dass die Förderung von Englisch als Lingua Franca eine Bedrohung der Vielfalt der Sprachen und der Mehrsprachigkeit von Menschen wäre. Ich verstehe BGE jedoch anders, wie in meinen diversen Publikationen nachzulesen ist (z.B. in meinem Buch EuroLinguistischer Buch oder in einem Aufsatz im Journal for EuroLinguistiX). BGE ist Teil eines Modells einer globalen Dreisprachigkeit – ich nenne es “globale Triglossie”. BGE begreife ich als “neutralen” Türöffner zu anderen Kulturen. Und wenn mich nach dem ersten Kennenlernen eine Kultur näher interessiert, dann lerne ich die Sprache des dortigen Landes. Immer wieder verwende ich in Gesprächen das Beispiel aus dem EU-Grundschulprojekt, bei dem wir BGE eingesetzt haben. Durch BGE konnten sich unsere deutschen Kinder nicht nur über Briefe mit den EU-Partnerschulen austauschen, sondern sich in Italien auch gleich mit Partnerschülern unterhalten. Dies hat sie so begeistert, dass sie neben dem Wahlkurs “Basic Global English” auch noch um einen Wahlkurs “Italienisch” baten. BGE als Türöffner zur italienischen Kultur hier, als Türöffner zu anderen Kulturen vielleicht an einem anderen Ort.
19. September 2009
LdL in the Spot
LdL ist gerade wieder ziemlich gefragt. Gestern hat Christian Spannagel auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Angewandte Linguistik (GAL) – per Internet zugeschaltet – einen Vortrag über Wikis, Weblogs und Twitter gehalten. LdL spielte dabei eine zentrale Rolle. Da ich wegen meines BGE-Projektes diesmal nicht zur GAL-Tagung fahren konnte, habe ich mich ebenfalls per Internet zugeschaltet und seinen überzeugenden Vortrag mitverfolgt. Hier die Aufzeichnung seines Vortrags:
http://tinyurl.com/gal09recording
Außerdem wurde Jean-Pol Martin vor einiger Zeit von der Zeitschrift GEO Wissen interviewt. Vorletzte Woche sind einige von uns LdLianer für den Artikel dann auch noch fotografiert worden.
Diesbezüglich veröffentliche ich hier auch noch den Text meines letzten LdL-Newsletters:
Kontaktbrief vom 17. September 2009
![]()
Jg. 23, LdL-Kontaktbrief Nr. 145
Liebe LdL-Freunde,
nachdem Jean-Pol Martin letztes Jahr bereits von der Uni seinen Abschied genommen hat, hat er nun aus gesundheitlichen Gründen auch seine Tätigkeit an der Schule beendet. Ein Workshop in Kassel letzte Woche und ein Besuch von GEO-Wissen waren dazu ein schöner Ausklang. Jean-Pol Martin will sich nun Senioren-Projekten widmen. Die LdL-Gemeinde hofft aber, dass sich JPM dennoch weiter in Diskussionen auf den diversen Foren einmischen wird.
Der Bericht in der Zeitschrift GEO-Wissen, zu dem es letzte Woche noch ein Foto-Shooting mit einigen LdLianern an unserer Eichstätter Uni gab, erscheint übrigens im November.
Bis zum nächsten Kontaktbrief,
Joachim Grzega
18. September 2009
Erfahrungen mit Portfolios als Leistungsnachweis
Bin nun mit der Korrektur der Portfolios aus dem Kurs “Fachreflexion” fertig. Gemäß den ersten Rückmeldungen haben die Studierenden diesen Leistungsnachweis als anstrengend, aber sinnvoll empfunden. Auch empfand es anstrengend, die Portfolios zu korrigieren, aber eben auch eine sinnvolle Plattform zur Übung verschiedener Kompetenzen.
Folgende Elemente waren zur Auswahl gestanden:
- compulsory: learning biography: (1) I’ve written a list of target(-competence)s that I’ve set myself at the beginning of this class, given reasons for these target(-competence)s; (2) at the end of this class I have noted down which of these I have realized and self-evaluated the overall quality of my learning progress (1 cr.)
- I’ve read one of the books from the “Non-Linguistic Reading List” and tried to develop—on about 50 lines—innovative ideas from linking my linguistic knowledge and the ideas presented in the book. (3 cr.)
- I’ve written a popular linguistic contribution of about 30 lines on a layperson’s question on language. (1 cr.)
- I’ve contributed at least 15 lines to an already existing or new Wikipedia article from the field of English linguistics. (Please print out the Wikipedia article and mark your contribution.) (2 cr.)
- I’ve participated as a specific expert or as the moderator in a 30-min. discussion session in class. (2 cr.)
- I’ve written a 5-page academic essay on a linguistic question of my choice. (3 cr.)
- I’ve summarized (as an abstract) an article from the field of English linguistics which appeared in an academic journal (no longer than 30 lines) (I’ve also given a reason for my choice). (2 cr.)
- I’ve written a review of about 2 pages on a short monograph of my choice from the field of English linguistics (I’ve also given a reason for my choice). (3 cr.)
- I’ve created a “learning poster” on the topic “History of Linguistics”. (2 cr.)
- I’ve participated in and evaluated the special lecture “Wanderungen durch die europäische Wortschatzgeschichte” (NB: 7 meetings/“walks” on Monday evenings; limited number of participants, please sign up via e-mail by April 17). (3 cr.)
Die Highlights bei den einzelnen Leistungen waren:
- ein Student, der in einer Diskussion die Birkenbihl-Sprachlernmethode vorstellte und gleich aus eigener Erfahrung berichten konnte (und damit die ganze Aufmerksamkeit der Klasse auf sich zog)
- eine Studentin, die das Lernplakat zum Thema “History of Linguistics” gleich als künstlerisch anspruchsvolles Lernspiel gestaltete
- die Rezension eines Studenten zu einem sprachpolitischen Buch, dessen Veröffentlichung auf Amazon.com ich ihm gleich empfohlen habe
- der Essay einer Studentin, die so begeistert eine Drama von Shaw auf Cockney hin analysiert, das diese Arbeit praktisch schon Seminararbeitsniveau hatte.
Eine Studentin machte die wertvolle Erfahrung, dass man in Wikipedia eben nicht mal schnell etwas reinsetzen kann, ohne auf Qualität zu achten – denn andere Wikipedianer waren mit Kritik schnell zur Stelle.
9. August 2009
LdL-Workshop in Jena
Am Dienstag habe ich an einem Gymnasium in Jena eine LdL.Fortbildung gegeben. Es hat sich ergeben, dass Lehrer verständlicherweise im Wesentlichen an solchen Konzepten interessiert sind, die eine Verbesserung des Unterrichts ohne größeren Zeitaufwand bringen. Nun ist LdL potentiell zumindest am Anfang mit einem höheren Vorbereitungsaufwand verbunden. Aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich auch hier Automatismen herausbilden. Hinzukommt, dass es neben dem messbaren Zeitaufwand auch einen gefühlten Zeitaufwand gibt. Und der reduziert sich normalerweise bei LdL, weil man größere Effekte bei den Lernenden beobachten kann und damit sein Tun als Lehrender auch als effektiver empfindet.
Die Rückmeldungen, die ich jetzt bekommen habe, waren jedenfalls positiv.
8. August 2009
bpv an BGE interessiert
Vorgestern waren der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (Verband der bayerischen Gymnasiallehrer) und zwei Kollegen bei mir, um über Basic Global English zu sprechen. Das Gespräch war angenehm und die bpv-Vertreter zeigten großes Interesse daran, über BGE als verbesserte Schnittstelle zwischen Englischunterricht an der Grundschule und an weiterführenden Schulen nachzudenken. Zwei Pluspunkte, die die bpv-Vertreter sahen, waren die hohe kommunikative Kompetenz der Schüler und dass die Materialien die Heterogenität von Lernergruppen berücksichtigen. Ein nächstes Gespräch ist für Oktober/November anberaumt.