Ich habe in diesem Semester zwei Einführungskurse in die Sprachwissenschaft zu unterrichten. In meinen Kursen baue ich spätestens zur Mitte des Semesters eine Art Evaluation ein, besser gesagt: eine Feedback-Runde. Dazu bestimme ich eine Person zum Moderator, gehe hinaus, lasse anonymisiert an die Tafel positive Eindrücke, negative Eindrücke und Verbesserungsvorschläge an die Tafel schreiben, werde dann wieder herein gebeten und kann Stellung zu den Kommentaren geben. Ich versuche möglichst unemotional zu reagieren, selbst wenn eine Bemerkung emotional ist — nach dem Konzept der Gewaltfreien Kommunikation von Marshall B. Rosenberg, d.h. mit strenger Trennung von Bedürfnissen und Strategien. Wenn ich einen Kommentar nicht verstehe, erläutert ihn die moderierende Person (oder, aufgrund der lernpartnerschaftlichen Atmosphäre, sogar der Urheber der Äußerung).
19. Dezember 2011
29. März 2011
LdL-Plattform + LdL-Kontaktbrief
Hier der 153. LdL-Kontaktbrief (siehe auch die LdL-Plattform) mit erfreulichen Nachrichten und komplexen Problemen:
22. Januar 2011
BGE: Nachhaltigkeitsaktion im dm-Markt
Eineinhalb Wochen Ausstellung im Eichstätter dm-Markt sind vorüber.
Die Möglichkeit zur Besichtigung des Standes zu BGE und der zwei anderen, sehr beachtenswerten Nachhaltigkeitsprojekte und zur Abstimmung über die gewünschte Förderung läuft noch bis Mittwoch.
Hier nun eine kurze Liste an Äußerungen von Interessierten, die genau erkannt haben, was BGE über einen bloßen Englischunterricht hinausgehen lässt. (weiterlesen…)
16. Dezember 2010
Evaluation meiner derzeitigen Kurse
Wie jedes Semester evaluiere ich meine Kurse spätestens zur Mitte des Semesters. (weiterlesen…)
2. März 2010
BGE-Kurs in Memmingen: Selbsteinschätzung der Teilnehmer
Heute war die letzte BGE-Stunde. Mittels eines Fragebogens sollten die 12 Teilnehmer selbsteinschätzende Aussagen zu ihrer Sprachkompetenz mit “Stimme voll zu” (1), “Stimme eher zu” (2), “Stimme eher nicht zu” (3), “Stimme gar nicht zu” (4) bewerten. Dabei ist es erfreulicherweise zu folgenden Ergebnissen gekommen (weiterlesen…)
30. November 2009
LdL-Kontaktbrief November 2009
Hier der Text meines letzten LdL-Kontaktbriefes: (weiterlesen…)
8. August 2009
bpv an BGE interessiert
Vorgestern waren der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (Verband der bayerischen Gymnasiallehrer) und zwei Kollegen bei mir, um über Basic Global English zu sprechen. Das Gespräch war angenehm und die bpv-Vertreter zeigten großes Interesse daran, über BGE als verbesserte Schnittstelle zwischen Englischunterricht an der Grundschule und an weiterführenden Schulen nachzudenken. Zwei Pluspunkte, die die bpv-Vertreter sahen, waren die hohe kommunikative Kompetenz der Schüler und dass die Materialien die Heterogenität von Lernergruppen berücksichtigen. Ein nächstes Gespräch ist für Oktober/November anberaumt.
23. Juli 2009
BGE slowly goes global
Basic Global English ist auf gutem Wege, dass “Global” nicht nur ideell, sondern auch reell zu verstehen ist. In den letzten Tagen haben Leute aus Ägypten, Brasilien, Sri Lanka und Simbabwe Interesse bekundet, BGE in den dortigen Grundschulen zu integrieren. Für eine erfolgreiche Verbreitung wird es aber wichtig, entsprechende Entscheidungsträger zu gewinnen. Bei Ägypten scheint dies bereits der Fall zu sein.
10. Juli 2009
Lindauer BGE-Stunde 6
Ihrem Lächeln nach zu urteilen, muss es diesmal wieder gut gelaufen sein”, so kam der Geschäftsführer der Akademie Schönbühl letzte Stunde in mein Büro. In der Tat. Die Ausspracheübung am Anfang lief so gut wie nie zuvor. Einer der Teilnehmer meinte, dass es daran gelegen haben könnte, dass ich die Leute so gut motiviert hätte (und jeder sei ja etwas (an)gespannt gewesen, was aufgrund der Diskussion in der letzten Sitzung wohl nun auf sie zukommen würde). Es ist jedoch etwas überraschend für mich, dass die Lerner immer noch Schwierigkeiten haben, die Sandwich-Technik zu verstehen, dass es immer noch schwer ist, sich für die Präsentation ihres Stoffes einfach an die Hinweisblätter zu halten und dass es ihnen immer noch schwer fällt, langsam, deutlich und laut zu sprechen. Das ist Teil des Trainings zur interkulturellen Kompetenz. Ebenfalls interessant ist, dass bei der Sektion zum Wortfeld “Emotionen” sich nicht jeder Teilnehmer wohl fühlte, als es darum ging, zur besseren Merkfähigkeit die Wörter auch zu spielen (traurig, wütend etc.). Alles in allem herrschte aber eine sehr entspannente Atmosphäre. Und Teilnehmer sagten auch, dass sie fühlten, dass sie sich weiter verbessern.
6. Juli 2009
BGE und sozioökonomische Linguistik in einer Diss
Ein Student aus Singapur möchte in seiner Diss. zum Thema “Der Gebrauch des Englischen in China” auch auf BGE und meine Gedanken zur sozioökonomischen Linguistik eingehen. Er möchte mich dabei als eine Art Mitbetreuer haben. Das ist eine erfreuliche Entwicklung.