Für alle, die sprachhistorisch interessiert, sei auf ein neues schönes Handbuch verwiesen, zu dem auch ich auf Grund meiner Arbeiten zur Onomasiologie einen Beitrag leisten durfte. Es ist im Wiley-Blackwell-Verlag erschienen und trägt den Titel Handbook of Historical Sociolinguistics.
17. April 2012
10. November 2011
Von Klammeraffen und Gänsefüßchen: Kultur und Kognition im Spiegel der Satz- und Sonderzeichen
Man mag es auf den ersten Blick nicht glauben. Aber auch Namen für Satzzeichen und Sonderzeichen einen interessanten Einblick in die Denkweise von Sprechern geben, gerade wenn sie die Bezeichnung nicht sicher beherrschen. Mit diesem Thema habe ich mich vor einigen Jahren im Aufsatz beschäftigt. Ich habe Namen für Satzzeichen in der deutschen Sprachgeschichte gesammelt. Dabei haben die Satzzeichenbenenennungen gezeigt, dass sich Kulturwandel in Bezeichnungswandel bzw. in Veränderungen von Bezeichnungspräferenzen niederschlagen kann. Der augenblickliche Kulturwandel (weiterlesen…)
4. November 2011
10 Jahre Sprachwissenschaft ohne Fachchinesisch
Während Populärwissenschaft hauptsächlich bereits veröffentlichte Fachartikel in eine allgemein verständliche Sprache zu übersetzen versucht, habe ich vor 10 Jahren zum ersten Mal angestrebt, neue wissenschaftliche Erkenntnisse gleich bei der Erstveröffentlichung so zu präsentieren, dass sie einem breiteren Publikum zugänglich sind. Schon damals habe ich versucht auch die Studierenden mit einzubinden. Es wurden mehrere (Klein-)Studien durchgeführt, die ich dann zu einem Werk mit dem Titel Sprachwissenschaft ohne Fachchinesisch: 7 aktuelle Studien für alle Sprachinteressierten (Aachen: Shaker 2001) zusammengetragen habe. Die einzelnen Beiträge werden hier nochmal in knappster Form zusammengefasst. (weiterlesen…)
1. November 2011
Bezeichnungswandel – wie, warum, wozu? Eine Zusammenfassung
Seit Bestehen dieses Blogs habe ich versucht, meine jeweils aktuellen Publikationen auch kurz so zusammenfassen, dass die Forschungsergebnisse für eine breitere Öffentlichkeit verständlich und damit zugänglich sind. Dazu hat nach meinem Selbstverständnis die Bevölkerung, die uns mit über Steuern zahlt, ein Recht. Diese Art der Wissensvermittlung möchte ich in unregelmäßigen Abständen nun auch für meine älteren Publikationen nachholen. Beginnen möchte ich dabei mit meiner Habilitationsschrift (dem akademischen Meisterstück, wenn man die Doktorarbeit als akademischen Gesellenstück verstehen will). (weiterlesen…)