Joachim Grzega's Blog

22. Januar 2011

BGE: Nachhaltigkeitsaktion im dm-Markt

Eineinhalb Wochen Ausstellung im Eichstätter dm-Markt sind vorüber.

Die Möglichkeit zur Besichtigung des Standes zu BGE und der zwei anderen, sehr beachtenswerten Nachhaltigkeitsprojekte und zur Abstimmung über die gewünschte Förderung läuft noch bis Mittwoch.

Hier nun eine kurze Liste an Äußerungen von Interessierten, die genau erkannt haben, was BGE über einen bloßen Englischunterricht hinausgehen lässt.

  • “Da geht’s ja nicht nur um den Erwerb von Englischkenntnissen, sondern ganz stark auch um soziale und methodische Kompetenzen. Das find ich gut”.
  • “Dass die Kinder und die Erwachsenen schon ab Stunde 1 miteinander sprechen und einander zuhören, das ist nichts Selbstverständliches. Prima!”
  • “Dass die Schüler und Teilnehmer den Unterricht so früh mitgestalten, ist ja erstaunlich. Die Methode LdL ist toll.”
  • “Dass das Englische als Türöffner zu anderen Sprachen und nicht als Verdränger anderer Sprachen gesehen wird, find ich gut.”
  • “Dass das unterschiedliche Gesprächsverhalten und der Umgang damit im Vordergrund stehen, und nicht die perfekte Aussprache und Grammatik, finde ich gut – das bräuchte man auch für andere Sprachen.”
  • “Finde ich gut, dass sich der Unterricht so sehr an den Interessen und Wünschen der Teilnehmer orientiert.”

Es gibt jedoch auch einige, die mit dem Begriff “Nachhaltigkeit” noch nichts anfangen können. Daher auch hier eine kurze Erläuterung meinerseits, was darunter zu verstehen ist. Nachhaltigkeit wird meist (so auch von dm) auf drei Säulen gestützt gesehen:

  1. ökologisch: Ökologisch nachhaltig wäre eine Lebensweise, die einzelne Lebensformen nur in dem Maße beansprucht, wie diese sich regenerieren, die sich also um Bewahrung und Symbiose von Artenvielfalt bemüht.
  2. wirtschaftlich: Wirtschaftlich nachhaltig ist gemeinschaftliches Handeln, wenn es dauerhaft betrieben werden kann.
  3. sozial-kulturell: Sozial-kulturell nachhaltig ist eine Gesellschaft, in der sich die sozialen Spannungen in Grenzen halten und Konflikte nicht eskalieren, sondern mit Toleranz und Empathie ausgetragen werden können.

In Bezug auf BGE hieße dies konkret Folgendes:

  1. ökologisch: Zum einen sind Wörter aus dem Bereich Umwelt fester Teil des BGE-Wortschatzes. Zum anderen aber ist für BGE die globale Sprachenvielfalt wie bewahrenswerte ökologische Artenvielfalt. Englisch wird bei BGE nicht als “Killer”-Sprache begriffen, sondern als Türöffner zu allen möglichen Kulturen, mit deren Sprachen man sich dann in einem nächsten Schritt vertrauter machen kann.
  2. wirtschaftlich: BGE ermöglicht und sichert Lernern Chancen in einer globalisierten (Arbeits-)Welt, mit anderen Worten: die aktive Teilnahme an der Weltgemeinschaft.
  3. sozial-kulturell: BGE ermöglicht selbst Menschen mit geringer Begabung für Fremdsprachen, sich rasch Kompetenzen anzueignen, die ihnen erlauben, weltweit mit Respekt, Toleranz und Einfühlungsvermögen zu kommunizieren.
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