Joachim Grzega's Blog

31. Januar 2013

Ein Rückblick auf 21,33 Jahre KU

Diese Woche lief meine Stelle an der Uni Eichstätt aus. Ich habe mich wohl gefühlt in dem Lehrstuhl-Team, das nun auch insgesamt aufgelöst wurde. Am Dienstag gab es daher auch eine kleine Abschiedsfeier für Ursula Lenker und das Team. Ich danke Ursula Lenker und Elke Ronneberger-Sibold für die lobenden Worte. Ich danke Dekan Klaus-Dieter Altmeppen, der mich als “ein Urgestein der Fakultät” bezeichnet hat. In der Tat: Ich war seit Oktober 1991 an der Uni Eichstätt. Seit 1992 war ich hochschulpolitisch aktiv. Vor 40 Semestern habe ich meinen ersten Kurs als studentischer Tutor geben dürfen. 1998 erhielt ich eine Mitarbeiter-Stelle am Lehrstuhl für Englische und Vergleiche Sprachwissenschaft. Auch während meiner Professurvertretungen an anderen Unis hielt ich engen Kontakt zum Eichstätter Uni-Leben. Ich danke für jede Unterstützung, die mir im Laufe dieser Zeit zuteil von DozentInnen, StudentInnen und KollegInnen aus dem Wissenschafts- und Verwaltungsbereich zuteil wurde. Und letztlich muss man auch irgendwie für die Hürden, die einem aufgestellt wurden, dankbar sein – denn gerade sie haben bewirkt, dass ich manches nicht nur bei einer Idee, einem einmaligen Versuch oder einer Nebensächlichkeit beließ, sondern ständig weiterentwickelte. Ich konnte mich in dieser Eichstätter Zeit reichhaltig verwirklichen: die studentische Fachschaft der Romanistik gründen, in der Theater Group agieren, LdL in sprachwissenschaftlichen Kursen einführen, ein Konzept für sprachhistorische Überblickskurse für (angehende) Lehrer kreieren, interdisziplinär arbeiten, zwei wissenschaftliche Internet-Plattformen gründen, viele Studien publizieren, mich an hochschuldidaktischen Programmen beteiligen,  Formate des Wissenstransfers für die Gesellschaft erproben, Englisch-Studiengänge gestalten (in den letzten Jahren zusammen mit Bea Klüsener), am Aufbau des Europastudiengangs und an der Entwicklung der Eurolinguistik mitwirken, Basic Global English als Baustein interkultureller Kompetenz erfinden, als s(w)ingender Dozent zu Events beitragen, kreative Verwaltungsarbeit durch die Unterstützung mehrerer Dekane leisten, als Eichstätter Fakultäts-Mittelbau-Sprecher (10 J.), Eichstätter Uni-Mittelbau-Sprecher (8 J.) und bayerischer Mittelbau-Sprecher-Stellvertreter (6 J.) Kollegen unterstützen, als Dozent (oft im Büro UA 212 oder im Seminarraum KGB 005) Studierende im Studierendenleben unterstützen und auf die Berufswelt vorbereiten, Freundschaften schließen. A propos Studierende: Ich danke auch der studentischen Fachschaft für vergangenen Dienstag – eure Worte und eure Idee, “My Way” singen zu lassen, haben mich bewegt. Die Studierenden waren für meine wissenschaftliche Entwicklung bisher die wichtigsten Partner – durch unsere Feedback-Runden, durch verschiedene Formen von Mitarbeit in Projekten. Ich danke auch nochmal allen anderen KollegInnen und StudentInnen, die mir ihren Dank und ihre guten Wünsche überbracht haben, wenn es nun an eine neue spannende Aufgabe geht, für die mir meine Eichstätter Zeit wichtige Kenntnisse und Erkenntnisse mitgegeben hat – den Aufbau des Europäischen Hauses Pappenheim.

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1 Kommentar »

  1. Und Sie haben unzähligen Menschen immer wieder, nachhaltig geholfen! Danke dafür!

    Kommentar von jeanpol — 5. Februar 2013 @ 10:54


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