Joachim Grzega's Blog

2. April 2014

Sprachforschung allgemein verständlich gemacht

Filed under: Eurolinguistik, Politik — Schlagwörter: , , , — grzega @ 06:47

Hier der letzte EHP-Newsletter mit dem Hinweis auf eine Veranstaltung am 06.04., 14-16 h.

 

26.03.14: Erste EHP-Angebote zur Vorbereitung auf die EU-Wahlen

Das EHP plant eine Reihe von Angeboten, damit sich Bürger auf die EU-Wahlen Ende Mai vorbereiten können. Am Sonntag, 06.04., 14-16 Uhr, findet im EHP die allgemein öffentliche Abschlussveranstaltung der internationalen Sprachwissenschaftler-Konferenz im EHP statt. Wie im vergangenen Jahr werden die Wissenschaftler ihre neueren Forschungsergebnisse in allgemeinverständlicher Sprache vortragen und mit den Bürgern diskutieren. Ein Aspekt wird die Rolle der Sprache in Politik und Medien sein, auch mit Blick auf Europa. Andere Gebiete sind das Unterrichten von Sprache, rassistisch klingende Wörter in älterer Literatur und der Wert der Zusammenarbeit zwischen Sprachwissenschaftlern und Nicht-Sprachwissenschaftlern. Die Moderation übernimmt EHP-Leiter Prof. Dr. Joachim Grzega. Fremdsprachige Beiträge werden übersetzt. Die Veranstaltung ist frei. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

Grzega hat außerdem einen Aufsatz mit dem Titel “Ein anderes Europa – im Sprechen, Denken und Handeln” verfasst. Dieser steht nun sowohl in einer deutschen als auch in einer englischen Fassung auf den Webseiten des EHP (www.ehp-online.eu). Auf Anfrage kann das EHP gedruckte Exemplare zum Selbstkostenpreis erstellen und zusenden. In seinem Aufsatz zeigt Grzega, dass Wörter unterschiedliche Blicke auf eine Sache versperren. Grzega betont, dass die Bedeutung von Wörtern nicht naturgegeben ist. Wir können entscheiden, was wir unter dem Begriff “wirtschaftlicher Erfolg” verstehen wollen. Statt dem üblichen Wachstum des Bruttoinlandsproduktes untersucht Grzega die Leistung von Ländern mit Blick auf alternative Ziele: zum Beispiel ein langes gesundes Leben genießen; eine gute Schulbildung haben; ein sicheres Leben in Freiheit und ohne Armut führen. Als Abschluss werden einige Ideen für das Gespräch mit Parlamentskandidaten angeboten.

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