Joachim Grzega's Blog

30. Dezember 2016

Journal for EuroLinguistiX Band 13

Der neueste Band des Journal for EuroLinguistiX ist erschienen. Der neueste Band des Journal for EuroLinguistiX ist erschienen. Dort finden sich von mir ein Bericht zum Sprach-Not-Arzt und zu LdL bei Integrationskursen sowie Analysen zu Sprache/Denken/Handeln. Auch einige meiner Studentinnen haben darin Beiträge veröffentlicht. Der Band kann nochmal als ein Rückblick auf die Arbeit im EHP gesehen werden. Hier das Inhaltsverzeichnis:

Schlosser, Carolin: “Flüchtling” und “Migrant” – europäische Denotationen und Konnotationen

Würth, Anne: Manipulative Bezeichnungen von Regierungschefs in europäischen Zeitungsüberschriften

Grzega, Joachim: Alternative European Values in European Headlines: Competitiveness, Privatization, Solidarity, Socialization, Welfare State

Hippler, Nina: Der Syrien-Krieg in den Medien – eurolinguistische Analysen

Ferrarotti, Laura: English in the Urban Linguistic Landscape: From Lingua Franca to “Lingua Symbol” – A Brief Overview of Case Studies

Grzega, Joachim: “Limites”, “liberté”, “sécurité” – accès académiques aux pensées de différents européens, au bénefice d’un public général

Grzega, Joachim: Erfahrungen mit Sprach-Not-Arzt und LdL für Integrationskurse:
Ein Rückblick auf 2016

Grzega, Joachim: Gedanken eines Eurolinguisten zu Sprache, Ökonomie und Frieden: Texte aus dem Europäischen Haus Pappenheim für den europäischen Normalbürger (with English translations)

EHP Memorandum on Establishing Eurolinguistics as a University Field

4. Februar 2015

EHP-Besucher erlebten Europa-Sprachgeschichte zum Anfassen

Die EHP-Veranstaltung mit den Studierenden ist gut angekommen. Hier der Auszug auf dem EHP-Newsletter:

Vergangenen Sonntag wurde eine Ausstellung zu den Gemeinsamkeiten der europäischen Sprachen im EHP eröffnet. Geboten wurden durch das ganze Haus verteilt mehr als 30 kleine Stationen zu Schriften, Laute, Grammatik, Wörter und Wendungen, Höflichkeitsformen, Sprachdokumente, Sprachpolitik, Sprachunterricht, Sprache in literarischen Texten. Erstellt wurden die Stationen von den Eichstätter Studierenden Anna-Lena Heimerdinger, Nina Hippler, Sabrina Nerb und Matthias Mugratsch sowie ihrem Dozenten, EHP-Leiter Prof. Dr. Joachim Grzega. Sie zeigten, dass man auch ohne großen technologischen Einsatz unterhaltsam und lehrreich sein kann. Mal waren es einfache Stationen, mal schwierigere, sodass für jeden etwas dabei ist. Die Gäste konnten aber entscheiden, ob sie eine Aufgabe selbst lösen wollten oder gleich zur Lösung gehen wollten. Die generationenübergreifenden Besucher animierten die Stationen zu zahlreichen Gesprächen, sodass das EHP seine Türen länger als geplant offen hielt. Auch über den Namen der Ausstellung konnten die Besucher abstimmen und eigene Vorschläge unterbreiten. Die meisten empfanden EUROLINGUA als den passenden Namen. EHP-Leiter Grzega, der mit dieser Ausstellung auf deutsch und englisch auch ein europäisches Identitätsgefühl spürbar machen wollte, wird diese noch erweitern. Auch in den nächsten Monaten kann man auf Anfrage die Ausstellung besuchen, die in dieser Darstellung eurolinguistischer Forschungsergebnisse einzigartig ist.

25. Januar 2015

Interaktive Ausstellung zu Europas Sprachen

Mit Studierenden habe ich ein eurolinguistisches Projekt durchgeführt. Wir zeigen am kommenden Sonntag ein eurolinguistisches Museum im Europäischen Haus Pappenheim. Hier der Ausschnitt aus dem EHP-Newsletter: (more…)

11. Juli 2012

Zur Erforschung der Verwendung von Wörtern und Kommunikationsmustern

Filed under: Eurolinguistik — Schlagwörter: , — grzega @ 19:30

Im Journal for EuroLinguistiX ist nun ein Aufsatz von mir zum Themenkomplex „Verwendung von Wörtern in Europa“, fachwissenschaftlich: zum Thema „Europragmatik“, erschienen. Der Aufsatz heißt „Developing Europragmatics — Food for a Eurolinguistic Stepchild„.

12. März 2012

Gastprofessur in Budapest

Spannende Tage als Gastprofessor in Budapest (Pázmány Péter Katolikus Egyetem) liegen zurück.

  • Unter Kollegen und Studierende gab es Interesse an Basic Global English (zu dem ohnehin schon Grundschulmaterialien auf ungarisch vorliegen).
  • Mit Bea habe ich außerdem im Rahmen unseres Vortrages zu Wissenschaftsrhetorik LdL vorgestellt. Eine Studentin hat daraufhin angekündigt, als Gaststudentin an einem unserer Seminare in Eichstätt teilnehmen zu wollen, und auch unter den KollegInnen wurde weiter gehendes Interesse signalisiert.
  • Des Weiteren habe ich aus meinen jüngsten, noch unveröffentlichten methodologischen Überlegungen und Analysen zur Europragmatik berichtet und einige wichtige Anregungen mitnehmen können. Breite Übereinkunft bestand in der Auffassung, dass Kultur eine zentrale Rolle bei der europäischen Identität spielt und dass sich Linguisten und Literaturwissenschaftler an der Schaffung von Symbolen beteiligen sollten.
  • Schließlich waren die Tage für meine Kenntnisse und Kompetenzen der ungarischen Sprache eine wertvolle Erfahrung. Ungarische Wörter sind viel häufiger aus Wortbausteinen zusammengesetzt, als es Sprachlehrwerke in Deutschland dem Lerner vermitteln – und ihm damit eine Reihe von Eselsbrücken vorenthalten.

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