Joachim Grzega's Blog

16. Dezember 2010

Evaluation meiner derzeitigen Kurse

Filed under: Hochschuldidaktik/Lehre — Schlagwörter: — grzega @ 16:39

Wie jedes Semester evaluiere ich meine Kurse spätestens zur Mitte des Semesters. (more…)

2. März 2010

BGE-Kurs in Memmingen: Selbsteinschätzung der Teilnehmer

Filed under: Sprachdidaktik — Schlagwörter: , , — grzega @ 00:59

Heute war die letzte BGE-Stunde. Mittels eines Fragebogens sollten die 12 Teilnehmer selbsteinschätzende Aussagen zu ihrer Sprachkompetenz mit „Stimme voll zu“ (1), „Stimme eher zu“ (2), „Stimme eher nicht zu“ (3), „Stimme gar nicht zu“ (4) bewerten.  Dabei ist es erfreulicherweise zu folgenden Ergebnissen gekommen (more…)

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30. November 2009

LdL-Kontaktbrief November 2009

Filed under: Hochschuldidaktik/Lehre, Schule — Schlagwörter: , , , — grzega @ 20:48

Hier der Text meines letzten LdL-Kontaktbriefes: (more…)

8. August 2009

bpv an BGE interessiert

Filed under: Eurolinguistik, Schule, Sprachdidaktik — Schlagwörter: , , , , — grzega @ 10:06

Vorgestern waren der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (Verband der bayerischen Gymnasiallehrer) und zwei Kollegen bei mir, um über Basic Global English zu sprechen. Das Gespräch war angenehm und die bpv-Vertreter zeigten großes Interesse daran, über BGE als verbesserte Schnittstelle zwischen Englischunterricht an der Grundschule und an weiterführenden Schulen nachzudenken. Zwei Pluspunkte, die die bpv-Vertreter sahen, waren die hohe kommunikative Kompetenz der Schüler und dass die Materialien die Heterogenität von Lernergruppen berücksichtigen. Ein nächstes Gespräch ist für Oktober/November anberaumt.

23. Juli 2009

BGE slowly goes global

Filed under: Schule, Sprachdidaktik — Schlagwörter: , — grzega @ 23:01

Basic Global English ist auf gutem Wege, dass “Global” nicht nur ideell, sondern auch reell zu verstehen ist. In den letzten Tagen haben Leute aus Ägypten, Brasilien, Sri Lanka und Simbabwe Interesse bekundet, BGE in den dortigen Grundschulen zu integrieren. Für eine erfolgreiche Verbreitung wird es aber wichtig, entsprechende Entscheidungsträger zu gewinnen. Bei Ägypten scheint dies bereits der Fall zu sein.

10. Juli 2009

Lindauer BGE-Stunde 6

Filed under: Sprachdidaktik — Schlagwörter: , , , , — grzega @ 13:00

Ihrem Lächeln nach zu urteilen, muss es diesmal wieder gut gelaufen sein”, so kam der Geschäftsführer der Akademie Schönbühl letzte Stunde in mein Büro. In der Tat. Die Ausspracheübung am Anfang lief so gut wie nie zuvor. Einer der Teilnehmer meinte, dass es daran gelegen haben könnte, dass ich die Leute so gut motiviert hätte (und jeder sei ja etwas (an)gespannt gewesen, was aufgrund der Diskussion in der letzten Sitzung wohl nun auf sie zukommen würde). Es ist jedoch etwas überraschend für mich, dass die Lerner immer noch Schwierigkeiten haben, die Sandwich-Technik zu verstehen, dass es immer noch schwer ist, sich für die Präsentation ihres Stoffes einfach an die Hinweisblätter zu halten und dass es ihnen immer noch schwer fällt, langsam, deutlich und laut zu sprechen. Das ist Teil des Trainings zur interkulturellen Kompetenz. Ebenfalls interessant ist, dass bei der Sektion zum Wortfeld “Emotionen” sich nicht jeder Teilnehmer wohl fühlte, als es darum ging, zur besseren Merkfähigkeit die Wörter auch zu spielen (traurig, wütend etc.). Alles in allem herrschte aber eine sehr entspannente Atmosphäre. Und Teilnehmer sagten auch, dass sie fühlten, dass sie sich weiter verbessern.

6. Juli 2009

BGE und sozioökonomische Linguistik in einer Diss

Filed under: Sozioökonomische Linguistik — Schlagwörter: , , — grzega @ 20:58

Ein Student aus Singapur möchte in seiner Diss. zum Thema „Der Gebrauch des Englischen in China“ auch auf BGE und meine Gedanken zur sozioökonomischen Linguistik eingehen. Er möchte mich dabei als eine Art Mitbetreuer haben. Das ist eine erfreuliche Entwicklung.

30. Juni 2009

Holpern und Stolpern in Lindauer BGE-Stunde 5

Filed under: Sprachdidaktik — Schlagwörter: , , , , , — grzega @ 23:12

Nachdem die letzten beiden Sitzungen sehr gut gelaufen sind, war der Plan für die heutige Sitzung offenbar etwas zu anspruchsvoll:

  • Verfassen eines Faxes, um ein Hotel zu reservieren (ist noch auszuwerten)
  • Hörverstehen-Übung
  • Gruppenphase: Vorbereitung von Teilthemen
  • Wiederholungsgruppe
  • Wortschatzgruppe (Wochentagsnamen) mit Übung (auch zur Wiederholung schon bekannter Vokabeln
  • Grammatik: Vergangenheit
  • Wortschatzgruppe (Farbennamen)
  • Wortschatz- und Grammatikgruppe (Eigenschaftswörter und Komparativ)

Während der Phase der “Vergangenheits”-Gruppe musste ich unter- bzw. abbrechen, weil es die Teilnehmer überfordert hat. Auslöser war ein unbekanntes Wort, das nicht gleich geklärt wurde (die Sandwich-Technik wird noch nicht richtig beherrscht) und außerdem falsch ausgesprochen worden war. Aber dann zeigte sich auch, dass insgesamt noch nicht deutlich, langsam und laut genug vorgetragen wird und dass selbst die Vortragenden den Inhalt noch nicht ganz umrissen hatten. Schon in der Vorbereitungsphase war von zwei Gruppen geäußert worden, dass sie sich überfordert fühlten. Eigenartigerweise wurden z.T. sogar Wörter, die bislang jede Stunde dran gekommen sind, nicht mehr verstanden.

Welche Folgerungen ziehe ich daraus?

  • Möglicherweise ist es zweckmäßiger, den Teilnehmern doch noch längere Zeit deutsche Übersetzungen mit dazu zu geben.
  • Möglicherweise ist es zweckmäßiger, strukturelle Dinge (Grammatik) auf deutsch vorzutragen oder zumindest zweisprachig.
  • Möglicherweise ist es zweckmäßiger, Grammatik durch den Dozenten erklären zu lassen.
  • Möglicherweise ist es zweckmäßiger, die Arbeitsblätter für die Vorbereitungsphase bereits eine Woche vorher auszuteilen, so dass sich jeder schonmal damit vertraut machen kann, dann in der Kleingruppe sich nochmal austauscht und dann sicher vorträgt (abgewandeltes Think-Pair-Share).

Positiv zu vermelden ist jedoch, dass alle mit dem grundsätzlichen Aufbau (nach LdL) zufrieden sind!

29. Juni 2009

Wie Kollegen “Linguistik für die Gesellschaft” mit allen Mitteln bekämpfen

Filed under: Ethik, Eurolinguistik, Varia — Schlagwörter: , , — grzega @ 22:49

Spätestens seit meiner Habilitation mit 32 Jahren sehe ich mich immer wieder heftigen Attacken ausgesetzt – wenn ich es richtig einschätze, dann nicht nur, weil ich der jüngste Habilitierte war, sondern auch wegen der innovativen Wege, die ich verfolge.

Mein Konzept BGE und damit im Zusammenhang stehende Projekte im Sinne einer Linguistik, die sich am Bedarf in der Gesellschaft orientiert, kann man natürlich kritisieren. Traurig wird es aber, wenn Kollegen dies sogar mit nach meinem Empfinden ethisch verwerflichen Mitteln bekämpfen.

Fall 1: Ein Kollege hat als Mitglied eines überregional wichtigen Arbeitskreises von Fremdsprachenforschern in einer Lehrerzeitschrift BGE völlig falsch darstellen (es bestünde nur aus Gesten und Einzelwörtern) und dann die angeblich schädlichen Konsequenzen aufführen lassen (so als hätte man dazu auch schon Ergebnisse aus größeren Studien). Darin kündigt er sogar an, das Kultusministerium einschalten zu wollen. (Das Konzept läuft indes mit wachsendem Erfolg in Goldkronach weiter). In einem Gespräch, in dem ich dem Kollegen nochmal die Kommunikationskompetenz darlegen wollte, die die Schüler mit BGE erworben hatten, meinte er, der Arbeitskreis sei mittlerweile wieder der Überzeugung, dass Sprachrichtigkeit vor Kommunikationskompetenz gehen müsse. Dies ist schon etwas seltsam, wenn man bedenkt, dass der mittlerweile verstorbene Initiator des Arbeitskreises einer der “Väter der kommunikativen Kompetenz” war. Neben der Pressedarstellung und der neuen Politik des Arbeitskreises kommt jedoch nun noch der Gipfel, bei dem man nicht weiß, ob man lachen, den Kopf schütteln oder Mitleid zeigen soll: Studierende erzählen mir, dass derselbse Kollege im Seminar mittlerweile (zum Teil wörtlich) meine Positionen vertritt…

Fall 2: Ein anderer Kollege hat zu einem meiner Bücher eine Rezension in einer Fachzeitschrift veröffentlicht. Selbstverständlich kann er eine andere Meinung zum Aufbau und zur Aussage des Werkes haben. Bedauerlich ist aber auch hier, dass der Kollege meint, dies mit Fehldarstellungen unterstützen zu müssen. Auf den 4 Seiten Rezension habe ich doch tatsächlich ein Dutzend Tatsachenbehauptungen gefunden, die falsch sind. Dazu kommt noch eine Anzahl von suggerierten Fehlern. Ich habe mir erlaubt, (a) eine Gegendarstellung einzureichen und (b) einen persönlichen Brief an den Kollegen zu schreiben. Dieser ruft mich nun und “bietet” zwei Optionen an: (1) entweder ich bestünde auf der Gegendarstellung, dann würde er eine weitere, ausführlichere und negativere Rezension verfassen und außerdem hinkünftig stets negative Urteile über mich abgeben, wenn er (etwa im Rahmen von Berufungsverfahren) von anderen Kollegen in Deutschland darum gebeten würde, oder (2) ich zöge die Gegendarstellung zurück und er ließe mir seine weiteren Kritikpunkte privat zukommen. Nun lasse ich mich von solchen “Drohungen” grundsätzlich nicht beeindrucken, halte es aber dennoch für lohnender, dem Kollegen auf privaten Wege meine Ideen für ihn klarer darzustellen, damit evtl. falsche Vorstellungen zu korrigieren und ihn am Ende vielleicht doch noch vom Wert der Ideen zu überzeugen.

Man darf freilich nicht vergessen, dass es glücklicherweise auch Kollegen gibt, die mich immer wieder stark unterstützen und ermuntern, weiter zu machen. Denn dies ist auch nicht selbstverständlich.

27. Juni 2009

Eurolinguistik-Seminar: Einbindung in Forschung positiv und negativ

Filed under: Eurolinguistik, Hochschuldidaktik/Lehre — Schlagwörter: , — grzega @ 18:51

Die Evaluation im Eurolinguistik-Seminar ist recht gut verlaufen. Aber es gibt einen Wermutstropfen. Die Studierenden sind verständlicherweise enttäuscht, dass es diesmal so viele Probleme mit der Akquise von Informanten gab. Das hätte sehr viel Zeit gekostet. Und, so ergänze ich auch für mich, hat ein hohes Maß an Durchhaltevermögen und Flexibilität erfordert. Dies wiederum hätte zusammen mit den Lektüreabschnitten, die vorzubereiten waren, zu einem verhältnismäßig hohen Aufwand geführt. Es scheinen sich alle einig, dass die Stimmung in den einzelnen Sitzungen selbst gut ist. Um diese zu halten, werde ich aber auch weiterhin flexibel sein und weitere Vorbereitungsaufgaben streichen. So habe ich letztes Mal (Thema: Englisch als Lingua Franca) zwei Texte gestückelt und Abschnitte in Kleingruppen vorbereiten lassen. Die Präsentation der einzelnen Punkte ist dann bewusst nach einer Faktenvermittlung in eine Diskussion gemündet, die wir auch das nächste Mal noch fortsetzen wollen.

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