Joachim Grzega's Blog

31. Juli 2013

Wirtschaftskrise mit Schülern diskutiert

Filed under: Politik, Schule — Schlagwörter: , , , — grzega @ 15:16

Hier ein Bericht aus dem neuesten EHP-Newsletter:

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EHP-Leiter Prof. Dr. Joachim Grzega war neulich zu Gast im Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum Pappenheim (EBZ). Unter Federführung von Pfarrer Walter Engeler war hier ein Seminar für Jugendliche zum Thema “Währungskrise” organisiert worden. Rund 80 GymnasiastInnen waren aus Weißenburg, Donauwörth und Augsburg nach Pappenheim gekommen. Als Gastredner hatte Pfarrer Engeler EHP-Leiter Grzega eingeladen.

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2. Juni 2013

Bericht zum EHP-Abend mit Franz Josef Radermacher

Das EHP haben wir mit dem letzten Stargast, Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher (Ökonom und Mathematiker und Mitglied im Club of Rome), wieder gut gefüllt.

Es war schön, dass auch die LdL-Prinzipien sowohl beim Vorbereitungsseminar als auch bei der Hauptveranstaltung schon gut funktioniert haben.  Die Seminarteilnehmer haben sich getraut gleich am Anfang aktiv mitzuwirken und die übrigen Zuseher haben gespürt, dass es sich lohnen könnte, zu einem Vorbereitungsseminar zu gehen. Dem Referenten gefiel es ebenfalls. Zusätzlich hat mich gefreut, dass Prof. Radermacher auf die Wichtigkeit zwischen Sprache und Denken hingewiesen hat; das fördert hoffentlich das Verständnis für meine Forschungsthemen.

Hier der entsprechende Bericht zum Abend auf der EHP-Plattform.

30. April 2013

Bericht zum EHP-Abend mit Heiner Flassbeck

Filed under: Politik — Schlagwörter: , , , — grzega @ 22:10

Letzten Freitag war Prof. Dr. Heiner Flassbeck im EHP zu Gast. Hier der Bericht aus dem Weißenburger Tagblatt/Nürnberger Nachrichten.

31. Januar 2013

Ein Rückblick auf 21,33 Jahre KU

Diese Woche lief meine Stelle an der Uni Eichstätt aus. Ich habe mich wohl gefühlt in dem Lehrstuhl-Team, das nun auch insgesamt aufgelöst wurde. Am Dienstag gab es daher auch eine kleine Abschiedsfeier für Ursula Lenker und das Team. (more…)

22. Oktober 2012

Fragebogenaktion zum 6-Nationen-Treffen im Rahmen der EHP-Eröffnung

Filed under: Politik, Varia — Schlagwörter: , — grzega @ 12:09

Für die Abschlussveranstaltung des 6-Nationen-Treffens – nach den beiden Städtepartnerschaftsfeiern zwischen Pappenheim und Coussac-Bonneval bzw. Iszkaszentgyörgy sowie der Eröffnung des Europäischen Hauses Pappenheim (EHP) – hatte ich einen Fragebogen entwickelt. Dieser sollte auch den Förderern der Feierlichkeiten deutlich machen, dass es nicht nur ums Feiern ging, sondern auch um die europäische Bewusstseinserweiterung.

 

Der Fragebogen ermittelte vorwiegend, ob die Teilnehmer glaubten, dass es für bestimmte Bereiche lokale, nationale oder europäische Lösungen brauche. Die abgefragten Bereiche waren, jeweils mit Bezug auf kleinstädtische Regionen,

(1) Wirtschaften mit Tierzucht,

(2) gutes Nebeneinander von Mensch und Natur,

(3) Bauen energiesparender Häuser und

(4) das Überstehen der Finanzkrise.

 

Die Teilnehmer waren im Schnitt der Meinung, es brauche eine Mischung aus lokalen, nationalen und europäischen Lösungen. Europäische Lösungen wurden besonders stark bei den Themen 2, 3 und 4 befürwortet, wobei für Thema 2 auch lokale Lösungen als sehr zielführend erachtet wurden.

 

Zu allen drei Themen wurde auch gefragt, ob eine Kleinstadt Austausch mit einer Kleinstadt in einem anderen europäischen Land braucht, um sich Ideen für die eigenen Probleme zu holen. Dies wurde von allen stark bejaht.

 

Zum Schluss des Fragebogens sollten die Teilnehmer sagen, ob ihrer Einschätzung nach

(A) eine europäische Kleinstadt Eigenschaften mit einer Großstadt im gleichen Land teile oder

(B) ob sie Eigenschaften mit einer Kleinstadt in einem anderen europäischen Land teile.

Aussage A wurde von den Teilnehmern im Gesamtschnitt eher verneint, Aussage B eher bejaht.

 

Wenngleich die Ergebnisse des Fragebogens im statistischen Sinne nicht aussagekräftig sind, so sind sie doch ein Indiz dafür, dass weitere internationale Begegnungen zwischen BürgerInnen von Kleinstädten sinnvoll sind und dabei auch Lösungen entwickelt und diskutiert werden sollten.

 

Der Fragebogen wurde nach Herkunft, Geschlecht und Alter ausgewertet. Einige spezifische, zum Teil auch überraschende, Beobachtungen seien hier noch angeführt:

* Franzosen befürworteten europäische Lösungen in allen Bereichen mehr als nationale Lösungen.

* Rumänen sahen nationale Lösungen bei Thema 1 und lokale Lösungen bei Thema 4 nicht als zielführend an.

* Die Deutschen, Ungarn und Rumänen stimmten sowohl Aussage A als auch Aussage B zu, wobei B etwas stärker war.

* Die Männer sahen europäische Lösungen nie stärker an als nationale oder lokale Lösungen.

* Die Männer stimmten sowohl Aussage A als auch Aussage B zu.

* Die jungen Teilnehmer (unter 30 Jahre) sahen lokale Lösungen bei Thema 1 und Thema 4 nicht als zielführend an.

* Die jungen Teilnehmer stimmten sehr stark Aussage B zu und lehnten Aussage A ab.

* Aussage A wurde – im Gegensatz zur Mehrheit – von folgenden Gruppen eher bejaht: Deutsche, Ungarn, Rumänen, Männer, Menschen unter 30.

 

Zum Schluss nochmals die Links zu Berichten zur EHP-Eröffnung:

15. März 2012

Kommunikation und Kommunalpolitik

Filed under: Ethik, Politik — Schlagwörter: , , , — grzega @ 12:11

Der aktuelle Eintrag von Jean-Pol Martin in seinem Blog beschäftigt sich mit Koommunikation in der Kommunalpolitik, insbesondere die verbesserte Kommunikation zwischen Stadtrat und Bürgern.

Ich selbst habe vor kurzem im Mitteilungsblatt des SPD-Ortsvereins meines Heimatortes einen Betrag zur Kommunikation im Stadtrat selbst verfasst (Titel: „Zum Gegeneinander und Miteinander im Stadtrat“). Darin gehe ich auf die Anwendbarkeit des Kommunikationsmodells nach Rosenberg ein (wobei es mir vor allem um die strikte Trennung von unterschiedlichen Anlässen für Unmut ging).

21. Februar 2012

Internationaler Tag der Muttersprache

Der 21. Februar ist der UNESCO-Tag der Muttersprache. Da stellt sich als erstes, was mit Muttersprache gemeint ist. Wenn wir etwa Deutsch nennen, dann denken viele an die Standardform des Deutschen; eine nicht geringe Zahl von Deutschen wird aber nicht oder nicht nur die Standardsprache von der Mutter gehört haben, sondern den Heimatdialekt bzw. eine Form des Standarddeutschen mit regionaler Färbung. (In manchen Fällen wird die Standardsprache tatsächlich die Muttersprache und der Dialekt die Vatersprache gewesen sein). Und viele denken bei Muttersprache auch gar nicht daran, dass es in ihrem eigenen Land viele Menschen gibt, die eine andere Muttersprache haben als sie selbst. Daher hier ein Beitrag zu zwei Aspekten: (1) Nicht-Standard-Formen in Deutschland, (2) (Standard-)Muttersprachen in Europa.

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22. Januar 2011

BGE: Nachhaltigkeitsaktion im dm-Markt

Eineinhalb Wochen Ausstellung im Eichstätter dm-Markt sind vorüber.

Die Möglichkeit zur Besichtigung des Standes zu BGE und der zwei anderen, sehr beachtenswerten Nachhaltigkeitsprojekte und zur Abstimmung über die gewünschte Förderung läuft noch bis Mittwoch.

Hier nun eine kurze Liste an Äußerungen von Interessierten, die genau erkannt haben, was BGE über einen bloßen Englischunterricht hinausgehen lässt. (more…)

14. Januar 2011

BGE im Eichstätter dm-Markt

Seit gestern steht im Eichstätter dm-Markt ein Info-Stand zu “Basic Global English”:

http://www.joachim-grzega.de/BGE-dm.htm

Der Hintergrund: Die dm-Kette und die Deutsche UNESCO hatten einen Wettbewerb “Ideen Initiative Zukunft” ausgeschrieben, in der sie Projekte fördern, die die Nachhaltigkeitsidee berücksichtigen. Von den eingereichten Wettbewerben wurden in jedem lokalen Markt 3 ausgewählt, die sich nun bis zum 26. Januar den Kunden vorstellen dürfen. Die Kunden stimmen dann darüber ab, welches der drei Projekte sie am Besten finden. Wer Zeit und Lust hat, soll einfach mal vorbeischauen: auf dem Info-Stand liegen unsere Lehrmaterialien und ein „interkulturelles Quiz“ aus. Am morgigen Samstag und Samstag nächster Woche, jeweils von 10 bis 12 Uhr, ist unser Projektteam persönlich vor Ort. Da möchten wir dann auch kleine Videoausschnitte aus dem Unterricht zeigen.

29. Dezember 2010

Eurolinguistik und das Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung

Das ablaufende Jahr 2010 ist das Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung. In meinen eurolinguistischen Seminaren versuche ich, zum Thema des Europäischen Jahres einen Bezug zu schaffen. Ich rege meine Studierenden an, sich für ihre Hausarbeiten oder Studienabschlussarbeiten ein entsprechendes Thema zu wählen. Dies ist gerade dieses Jahr interessant gewesen, da es bislang kaum Studien zum Zusammenhang zwischen spraclhichen Aspekten und sozioökonomischen Zuständen gibt. Die beiden besten studentischen Arbeiten (more…)

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