Joachim Grzega's Blog

18. November 2022

Aufruf: Thema „Frieden“ im Journal for EuroLinguistiX

Filed under: Eurolinguistik — Schlagwörter: , , — grzega @ 14:41

Mit Kollegen möchte ich zu Jahresende im Journal for EuroLinguistiX (JELiX) ein paar kleine Beiträge zum Thema „Friedenslinguistik“ bzw. „Sprache und Frieden“ veröffentlichen. Wer noch jemanden kennt, der sich mit diesem Thema gerade beschäftigt und noch eine Möglichkeit zur Veröffentlichung sucht, kann mich gerne unter meiner Uni-E-Mail-Adresse kontaktieren, die auf der Seite http://www.eurolinguistix.com steht. Es kann um die Analyse von politischer und journalistischer Sprache genauso gehen wie um alltägliche Sprachbeobachtungen oder wissenschaftliche fundierte Empfehlungen für Sprachgebrauch und Sprachenlernen.

Einstweilen verweise ich auch nochmal auf mein Buch „Wort-Waffen abschaffen!“ aus dem Jahr 2019 hinweisen, in dem bereits vor einigem von dem, was wir heute haben, gewarnt wird:

https://www.epubli.de/shop/buch/Wort-Waffen-abschaffen-Joachim-Grzega-9783748523321/84747

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8. September 2022

2. Auflage meiner sprachwissenschaftlichen Einführung

Filed under: Eurolinguistik, Sprachdidaktik, Sprachgeschichte, Sprachvariation — Schlagwörter: — grzega @ 14:29

Die zweite Auflage meiner „Introduction to Linguistics from a Global Perspective“ ist jetzt erschienen – in kleinerem Format, doch daafür deutlich günstiger:

http://www.joachim-grzega.de/LINCOM-Grzega-ed2.pdf

25. August 2022

Aufsatz: Mehrsprachigkeit als Friedensinstrument

Filed under: Eurolinguistik, Sprache und Frieden — Schlagwörter: — grzega @ 14:19

In der Zeitschrift “Wissenschaft & Frieden” ist mein Artikel zu Mehrsprachigkeit als Friedensinstrument erschienen:

https://wissenschaft-und-frieden.de/artikel/mehrsprachigkeit-als-friedensinstrument/

Zudem bietet diese Zeitschrift auch freien Zugang zu weiteren aktuellen Artikeln. Viele Beiträge dort sind in einem Stil gehalten, der auch für ein breiteres Publikum zugänglich ist.

30. Juni 2022

Aufsatz in der ältesten linguistischen Zeitschrift

Filed under: Eurolinguistik, Lexikologie, Sprachgeschichte — Schlagwörter: — grzega @ 14:26

Ich freue mich, dass mein Aufsatz „“Climatic Conditions and Lexis: Some Diachronic Notes on Weather-Related Words in English and Other European Languages.“ (dt. ‚Klimatische Bedingungen und Wortschatz: Einige sprachgeschichtliche Notizen zu wetterbezogenen Wörtern im Englischen und anderen europäischen Sprachen‘) nun in der ältesten sprachwissenschaftlichen Zeitschrift Transactions of the Philological Society (existent seit 1854) erschienen und hier (mit einer deutschen Zusammenfassung) zugänglich ist:

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1111/1467-968X.12243

28. März 2022

Ukraine-Flüchtlinge: Sprach-Not-Arzt-Angebot

Filed under: Sprachdidaktik — Schlagwörter: , , , , — grzega @ 00:05

Für diejenigen, die ukrainischen Geflüchteten den Einstieg ins Deutsche mit Sprachunterricht erleichtern und neue Lern-Wege wagen wollen, werden meine Materialien zum hocheffizienten Modell Sprach-Not-Arzt interessant sein. Die Materialien gibt es neben englischen nun auch mit russischen Untertiteln:

Im ehrenamtlichen Bereich sind die Materialien kostenlos einsetzbar. Wer sie im Profit-Bereich einsetzen will, vereinbart bitte die Konditionen mit mir und der Geschäftsführerin der VHS Donauwörth. Wer gerne kostenlos eine kurze Präsentation der Prinzipien des Modells und Umsetzungsbeispielen sowie Möglichkeit zu Fragen erleben möchte, besucht am Donnerstag, 31.03., 18:00-18:45, die Online-Veranstaltung “Der Sprach-Not-Arzt: Schneller Einstieg ins Deutsche” (www.vhs-don.de, Kurs 3020). Man kann sich über die VHS-Seiten anmelden (wenn Sie nähere Informationen zu Web-Konferenzen brauchen) oder am Veranstaltungstag direkt diesen Link benutzen:

https://us06web.zoom.us/j/82101294469?pwd=MHVrUkROYUFCSS80UU1ZSjREc1Bqdz09

18. Juni 2021

Artikel zu Willy Brandts Friedensrhetorik

Filed under: Eurolinguistik, Geschichte, Politik — Schlagwörter: , , — grzega @ 18:25

Mein Aufsatz zu Willy Brandts Friedensrhetorik ist nun in der polnischen Fachzeitschrift “Roczniki Humanistyczne” erschienen. Der Artikel kann aber auch von einem interessierten Laienpublikum gelesen werden. Der Titel ist: “Eurolinguistischer Blick auf Willy Brandt – Frieden fördern durch Überwindung rhetorischer Grenzen” — https://ojs.tnkul.pl/index.php/rh/article/view/16117/15486

26. Mai 2021

Beitrag von mir in medizinischer Zeitschrift

Filed under: Eurolinguistik, Politik — Schlagwörter: , — grzega @ 16:28

Seit gut einem Jahr befasse ich mich als jemand, der sich für Sprache in Politik und Medien interessiert, mit den Themen Corona und Corona-Politik. Mein mittlerweile vierter wissenschaftlicher Beitrag dazu ist jetzt in einer medizinischen Fachzeitschrift erschienen:

COVID-19 Cover Pages May Cause Nocebo Effects on Public Health: First Observations on the Connection between Media and Health Data across Cultures„. In: International Archives of Public Health and Community Medicine 5: 056.

Die anderen wissenschaftlichen Publikationen sind in drei sprachwissenschaftlichen Zeitschriften erschienen, wobei der letzte – wie ich meine – auch recht gut von einem Laienpublikum verstanden werden kann:

The linguistic impact of coronavirus on online service offers in Spain as well as France, Germany, Italy, the Netherlands and the UK.“ Linguistics and Culture Review 5: 31-42.

From Corona Party to Coronapaniek: Cross-Linguistic Critique of COVID-Related Contributions to Wiktionary„. In: Language@Internet 19: Article 1.

Fake News als Wort-Waffe in der Corona-Thematik: Lexikalische, semantische und diskursanalytische Kommentare zu ausgewählten Medien Deutschlands und Österreichs sowie anderer Länder„. In: Journal for EuroLinguistiX 17: 1-14.

21. Juli 2020

Wortschatz & Umweltbewusstsein: neuer wissenschaftlicher Artikel

Filed under: Eurolinguistik, Lexikologie, Sozioökonomische Linguistik — Schlagwörter: , — grzega @ 17:14

Wer an akademischer Lektüre zum Thema “Sprache und Umwelt” Gefallen finden, der sei auf meinen letzten Beitrag in Band 102 der an der Uni Bern herausgegebenen Zeitschrift “Linguistik Online” verwiesen. Der auf englisch verfasste Artikel lautet “On the Connection between Countries’ Onomasiological and Ecological Behavior” und ist hier kostenlos zugänglich:

https://bop.unibe.ch/linguistik-online/article/view/6813

31. März 2020

Mein Linguistik-Beitrag zur Corona-Krise

Filed under: Ethik, Eurolinguistik, Politik, Sozioökonomische Linguistik — Schlagwörter: , , , — grzega @ 15:10

Erschienen in der Online-Zeitung Rubikon:

Der Corona-Diskurs

Die Berichterstattung der Leitmedien zu den Anti-Corona-Maßnahmen ist regierungstreu und unverantwortlich.

14. Februar 2020

Beitrag in Innsbrucker Konferenzband

Filed under: Eurolinguistik, Uncategorized — Schlagwörter: , — grzega @ 15:14

Bei einer schon länger zurückliegenden wissenschaftlichen Tagung in Innsbruck durfte ich als einer der Hauptredner meine eurolinguistische Arbeit präsentieren. Mein Beitrag “Deutsch und Romanisch – Kleine und große Varietäten im eurolinguistischen Vergleich” ist nun im Tagungsband “Comparatio delectat III”, herausgegeben von Eva Lavric u.a., beim Verlag Peter Lang erschienen (ISBN: 978-3-631-76803-7). Hier ist die im Buch abgedruckte Zusammenfassung des an ein Fachpublikum gerichteten Artikels:

“Der Beitrag gibt einen Einblick in eurolinguistische Arbeitsweise und Ergebnisse eurolinguistischer Forschung. Zunächst werden Beispiele aus dem sprachsoziologischen, dem grafischen, dem lautlichen, dem morphosyntaktische-formalen und dem lexikalisch-formalen Bereich gegeben. Der Schwerpunkt liegt sodann auf der lexikalisch-semantischen und der pragmatisch-diskursiven Ebene, wobei Begriffe aus dem Sachfeld “Beziehungen” analysiert werden. Wortschatzsysteme und Zeitungen werden dabei betrachtet. Mit Bezug auf das Deutsche und die romanischen Sprachen zeigt sich, dass Spanien und Portugal manchmal Sonderwege gehen. Allen untersuchten Sprache gemein und typisch europäisch ist dagegen unter anderem (1) die Konnotation von “rechts” als ‘gut’ und “links” als ‘schlecht’ auch mit Bezug auf Beziehungen, aber mit Ausnahme des politischen Bereichs, (2) eine Desuppletivierung unter den Verwandtschaftsbezeichnungen und damit zusammenhängenden Begriffen, (3) im Wortschatzsystem und im Zeitungsstil zu beobachtende Wirtschaftsakteure betreffende Denotations- und Konnotationsänderungen, die von einem “Miteinander” hin zu einem “Gegeneinander” gehen, (4) negative Konnotierung im Kontext von Zuwandern. Der Beitrag schließt mit Ideen, die zu einem besseren Verständnis von Gemeinsamkeiten und Unterschieden in Sprache, Denken und Handeln in Europa beitragen.”

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