Joachim Grzega's Blog

8. Juni 2011

Neuer BGE-Artikel

Zu BGE ist ein neuer Aufsatz von Sandra Stenzenberger und mir erschienen, und zwar im Journal for EuroLinguistiX. Darin werden Aussprachetraining, Wortschatzerwerb und Kommunikationskompetenz thematisiert und verschiedene Skills mit Blick auf den europäischen Referenzrahmen empirisch überprüft. Es wird gezeigt, dass mit BGE Erwachsene nach 15-16 Lektionen à 90 Minuten bereits auf das Niveau B1 gemäß europäischen Referenzrahmen gebracht werden können.

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22. Dezember 2010

Sandwich-Technik

Filed under: Sprachdidaktik — Schlagwörter: — grzega @ 16:54

Wolfgang Butzkamm hat mir einen Text zur Sandwich-Technik geschickt, von der ich hier schon öfter berichtet habe (im Zusammenhang mit Basic Global English).  Er könnte für Leser dieses Blogs interessant sein. Mit Herrn Butzkamms Erlaubnis stelle ich ihn herein: (more…)

27. Januar 2010

BGE-Kurs in Memmingen, Tag 2 und 3

Filed under: Sprachdidaktik — Schlagwörter: , , , — grzega @ 23:42



Tag 2 und 3 der BGE-Fortbildung in einem Memminger Unternehmen sind gut verlaufen (jeweils 2 Doppelstunden). Die Gruppe war am Tag 1 noch sehr heterogen, aber die Spanne zwischen den besseren und den schwächeren konnte schon (more…)

10. Juli 2009

Lindauer BGE-Stunde 6

Filed under: Sprachdidaktik — Schlagwörter: , , , , — grzega @ 13:00

Ihrem Lächeln nach zu urteilen, muss es diesmal wieder gut gelaufen sein”, so kam der Geschäftsführer der Akademie Schönbühl letzte Stunde in mein Büro. In der Tat. Die Ausspracheübung am Anfang lief so gut wie nie zuvor. Einer der Teilnehmer meinte, dass es daran gelegen haben könnte, dass ich die Leute so gut motiviert hätte (und jeder sei ja etwas (an)gespannt gewesen, was aufgrund der Diskussion in der letzten Sitzung wohl nun auf sie zukommen würde). Es ist jedoch etwas überraschend für mich, dass die Lerner immer noch Schwierigkeiten haben, die Sandwich-Technik zu verstehen, dass es immer noch schwer ist, sich für die Präsentation ihres Stoffes einfach an die Hinweisblätter zu halten und dass es ihnen immer noch schwer fällt, langsam, deutlich und laut zu sprechen. Das ist Teil des Trainings zur interkulturellen Kompetenz. Ebenfalls interessant ist, dass bei der Sektion zum Wortfeld “Emotionen” sich nicht jeder Teilnehmer wohl fühlte, als es darum ging, zur besseren Merkfähigkeit die Wörter auch zu spielen (traurig, wütend etc.). Alles in allem herrschte aber eine sehr entspannente Atmosphäre. Und Teilnehmer sagten auch, dass sie fühlten, dass sie sich weiter verbessern.

30. Juni 2009

Holpern und Stolpern in Lindauer BGE-Stunde 5

Filed under: Sprachdidaktik — Schlagwörter: , , , , , — grzega @ 23:12

Nachdem die letzten beiden Sitzungen sehr gut gelaufen sind, war der Plan für die heutige Sitzung offenbar etwas zu anspruchsvoll:

  • Verfassen eines Faxes, um ein Hotel zu reservieren (ist noch auszuwerten)
  • Hörverstehen-Übung
  • Gruppenphase: Vorbereitung von Teilthemen
  • Wiederholungsgruppe
  • Wortschatzgruppe (Wochentagsnamen) mit Übung (auch zur Wiederholung schon bekannter Vokabeln
  • Grammatik: Vergangenheit
  • Wortschatzgruppe (Farbennamen)
  • Wortschatz- und Grammatikgruppe (Eigenschaftswörter und Komparativ)

Während der Phase der “Vergangenheits”-Gruppe musste ich unter- bzw. abbrechen, weil es die Teilnehmer überfordert hat. Auslöser war ein unbekanntes Wort, das nicht gleich geklärt wurde (die Sandwich-Technik wird noch nicht richtig beherrscht) und außerdem falsch ausgesprochen worden war. Aber dann zeigte sich auch, dass insgesamt noch nicht deutlich, langsam und laut genug vorgetragen wird und dass selbst die Vortragenden den Inhalt noch nicht ganz umrissen hatten. Schon in der Vorbereitungsphase war von zwei Gruppen geäußert worden, dass sie sich überfordert fühlten. Eigenartigerweise wurden z.T. sogar Wörter, die bislang jede Stunde dran gekommen sind, nicht mehr verstanden.

Welche Folgerungen ziehe ich daraus?

  • Möglicherweise ist es zweckmäßiger, den Teilnehmern doch noch längere Zeit deutsche Übersetzungen mit dazu zu geben.
  • Möglicherweise ist es zweckmäßiger, strukturelle Dinge (Grammatik) auf deutsch vorzutragen oder zumindest zweisprachig.
  • Möglicherweise ist es zweckmäßiger, Grammatik durch den Dozenten erklären zu lassen.
  • Möglicherweise ist es zweckmäßiger, die Arbeitsblätter für die Vorbereitungsphase bereits eine Woche vorher auszuteilen, so dass sich jeder schonmal damit vertraut machen kann, dann in der Kleingruppe sich nochmal austauscht und dann sicher vorträgt (abgewandeltes Think-Pair-Share).

Positiv zu vermelden ist jedoch, dass alle mit dem grundsätzlichen Aufbau (nach LdL) zufrieden sind!

26. Juni 2009

4. Stunde BGE in Lindau

Filed under: Sprachdidaktik — Schlagwörter: , , , , — grzega @ 07:31

Mit der letzten Lindauer BGE-Stunde nach LdL bin ich recht zufrieden. Zunächst gab es eine von mir geleitete Ausspracheübung im Plenum und eine Spielephase in Paaren (in der ich ebenfalls auf die Aussprache hörte). Die Aussprache wird weiterhin eine zentrale Herausforderung für mich sein (die akustischen Fähigkeiten sind hier noch weiter zu trainieren). Danach gab es wieder eine Vorbereitungsphase in Kleingruppen (Wiederholungsgruppe, Dialoggruppe, Wortschatzgruppe, Spielgruppe, Kulturkontrastgruppe). Die einzelnen Präsentations-Einheiten dauerten etwas länger als geplant, weil Spiele, die ich mit einem hohen interkulturellen Bekanntsheitsgrad verbunden hatte (Quartett), nicht allen bekannt waren und weil sich die Teilnehmer noch an bestimmte Präsentationsmuster gewöhnen müssen, z.B. an die Art der Dialogpräsentation. Diese geschieht in 3 Schritten: (1) Präsentation in Slow Motion mit Sachwich-Technik, d.h. bei neuen Wörtern und Wendungen gibt ein Hintergrund-Dolmetscher die deutsche Entsprechung und die wörtliche Übersetzung, bevor die neue Wortschtzeinheit noch einmal gebracht wird (z.B. How are you? — Wie geht es Ihnen?, wörtlich: Wie seid ihr? — How are you?, (2) Präsentation in normaler Geschwindigkeit, (3) Austeilen des Dialoges und Lesen in verteilten Rollen.

Bei den einzelnen Präsentationen will ich noch mehr darauf achten, dass sich die Verantwortlichen dann mehr an meine vorgegebenen Erklärungsempfehlungen halten und gute Lerner (die “false beginners”) etwa bei der Erklärung eines Spiels nicht Wörter und Wendungen verwenden, die die “echten” Anfänger noch gar nicht verstehen können.

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