Joachim Grzega's Blog

27. Oktober 2016

Sprach-Not-Arzt-Fortbildung

Filed under: Uncategorized — grzega @ 17:07

Ehrenamtliche oder hauptamtliche Lehrkräfte, die an einer 2-tägigen Fortbildung zu meiner Sprach-Not-Arzt-Methode interessiert sind, können sich noch für den 4./5.11. in Donauwörth anmelden. Hier Näheres:

https://asecoli.wordpress.com/termine/

26. Oktober 2016

Manipulation durch Sprache – das Gezeter um CETA

Filed under: Politik, Pragmatik, Sozioökonomische Linguistik — Schlagwörter: , , — grzega @ 21:46

Ist es nicht ein seltsames Demokratie-Verständnis vieler deutscher Medien und Politiker? Sie regen sich darüber auf, dass CETA blockiert wird von einem belgischen Regionalparlament, das den Willen der Bevölkerung umsetzt. Eigentlich müsste man so ein Parlament als Bewahrer und Schützer der Demokratie sehen. Ist es denn Demokratie, wenn dagegen eine Mehrheit von Politikern entgegen dem Willen der Bevölkerung redet? In Deutschland und anderen Ländern liegen Umfragen vor, bei denen sich deutlich mehr Personen gegen CETA aussprechen. Hier Beispiele: (more…)

8. September 2016

Basic Global English – überarbeitete Materialien

Filed under: Sprachdidaktik, Uncategorized — Schlagwörter: , , , — grzega @ 17:58

Für Basic Global English gibt es nun für Selbstlerner und Erwachsenengruppen überarbeitete Materialien frei zugänglich.

Kurse und Lehrerfortbildungen zu Basic Global English können bei ASEcoLi oder über die VHS Donauwörth gebucht werden.

11. Juli 2016

Sprach-Not-Arzt: Wortschatzarbeit

Filed under: Sprachdidaktik, Uncategorized — Schlagwörter: , — grzega @ 15:24

Dank der tatkräftigen Unterstützung von Robinson Ringler vom Asylhelferkreis Wertingen können wir nun eine tabellarische Wortliste für den Sprach-Not-Arzt anbieten, ergänzt um Erklär- und Lernhilfen. Die Dateien liegen im XLSX– und PDF-Format vor. Herzlichen Dank für die Unterstützung! Damit wird die Wortschatzarbeit noch mal für alle, die nach meinem Modell unterrichten leichter.

25. Mai 2016

LdL-Newsletter Nr. 165

Hier der 165. LdL-Newsletter:

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LdL-Kontaktbrief Nr. 165 (Jg. 30) vom 25. Mai 2016

Liebe LdL-Freunde,

mit dieser Ausgabe gehen wir in das 30. Jahr der von Jean-Pol Martin initiierten LdL-Kontaktbriefe.

Sehr viel Austausch erfolgt weiterhin über die Facebook-Gruppe “Lernen durch Lehren”:

https://www.facebook.com/groups/484167501636333/

Der LdL-Kontaktbrief bleibt aber weiterhin erhalten, um meine eigenen LdL-Aktivitäten zusammenfassen und auf Berichte rund um den Globus hinzuweisen.

(more…)

15. Mai 2016

Sprach-Not-Arzt: Aktualisierte Materialien

Filed under: Sprachdidaktik, Uncategorized — Schlagwörter: , — grzega @ 13:19

Unter www.sprach-not-arzt.de können aktualisierte Versionen der Unterrichtsmaterialien für den Sprach-Not-Arzt downgeloadet werden: Materialien für die Altersgruppe 10-15 und für die Altersgruppe ab 16 (mit englischen und arabischen Untertiteln).

17. April 2016

Schöne Abschlussveranstaltung im EHP

Hier der letzte EHP-Newsletter zu meiner Veranstaltung mit 3 Studentinnen einschließlich Rückblick und Verabschiedung aus dem EHP:

Viel Applaus für Studentinnen, stehende Ovationen für Joachim Grzega

Es war die letzte Veranstaltung im EHP als Zentrum für Politik, Kulturen und Sprachen. Der Saal war noch einmal voll besetzt.

Unter der Betreuung von EHP-Leiter Prof. Dr. Joachim Grzega hatten sich Studentinnen der Universität Eichstätt-Ingolstadt anhand von deutschen, französischen, spanischen, polnischen und britischen Zeitungsüberschriften der manipulativen Kraft von Sprache gewidmet. Dazu waren 3 Stationen sowie das EUROLINGUA-Museum aufgebaut, die die Besucher in verschiedenen Gruppen durchliefen. Jede Studentin bot dabei nicht nur ihre Ergebnisse, sondern animierte das Publikum auch zum Mitdenken. Anne Würth demonstrierte die Benennungen verschiedener Regierungschefs: Merkel, Obama, Cameron, Hollande, Tsipras, Assad, Putin. Dabei falle etwa auf, dass Putin am seltensten mit Vornamen genannt werde. Da Vornamen eine gewisse Nähe und positive Emotion vermitteln, könnte ein Grund darin liegen, dass man keine Sympathie aufkommen lassen will. Dazu passe auch, dass er unter den analysierten Personen der einzige ist, bei dem man eindeutig negative Wertungen findet, wie “der böse Putin”. Agnes Giglberger hatte verschiedene Ausdrücke ungleicher Vermögensverteilung untersucht. Bei geringeren Unterschieden in der Vermögensverteilung eines Staates dominieren die weniger scharf klingenden Begriffe „Ungleichheit“ und “Gleichheit”. Ist die Schere größer, überragen die emotionaleren Begriffe „Armut“ und „Reichtum“, auch wenn diese eigentlich einseitig sind und vergessen lassen, dass Armut nur die Kehrseite von Reichtum ist. Carolin Schlosser zeigte Wörter für verschiedene Gruppen von Zuwanderern auf. Grundsätzlich sei dabei von Vorteil, wenn man viele Arten von Zuwanderern unterscheidet, weil dies auch eine differenziertere Sichtweise ermögliche. Allerdings könne dies auch zu wertenden Sprechweisen führen. Wenn zum Beispiel der Worttyp “Migrant” nur mit osteuropäischen Herkunftsstaaten, aber nicht mit westeuropäischen verknüpft wird, werde der Begriff negativ mit Armut verknüpft. Die Genfer Flüchtlingskonvention regele den Begriff “Flüchtling”, schließe dabei aber nicht ein, wenn jemand vor dem Hungertod flieht. Dadurch könne das Wort “Wirtschaftsflüchtling” den Eindruck vermitteln, dass die Flucht nicht wirklich berechtigt sei.

Im Laufe des Abends zog Joachim Grzega auch kurz Bilanz über die weit über 100 EHP-Veranstaltungen. Das EHP habe stets Hilfe für Menschen angeboten, damit man Europa sowohl kulturell als auch ökonomisch besser versteht. Grzega sagte, dass es Bildungseinrichtungen für eine neue Art der Aufklärung bräuchte – echt europäisch, auf der Grundlage von komplexer wissenschaftlicher Beobachtung, aber allgemein verständlich formuliert, manchmal mit einer Prise Humor. Er betonte die zentrale Rolle seiner Sprachlehrkonzepte, die sich auch die Pappenheimer Bürger vorwiegend gewünscht hatten: Er erinnerte an den 91-jährigen Lerner in seinem Basic-Global-English-Kurs, den SprachFitnessStudio-Teilnehmer aus Flensburg, die vielen zufriedenen Teilnehmer seiner Sprach-Not-Arzt-Angebote. Damit hatte er sogar den Sprung ins bayerische Fernsehen geschafft. Des Weiteren freute sich Grzega über Einladungen in alle Regierungsbezirke Bayerns und etliche Orte darüber hinaus: Magdeburg, Lüneburg, Saarbrücken, Stuttgart, Innsbruck. Ferner zeigte er auf, dass er stets im Sinne der gesamten Stadt dachte und Seminare und Tagungen so plante, damit so auch die Innenstadt mit Gästen belebt wurde, auch außerhalb der touristischen Hauptsaison. Weitere Tagungen wären bereits geplant gewesen. Schließlich bedankte er sich auch für die Mitarbeit bei Wilma Vogel, Dr. Bea Klüsener und einigen Vereinen. Alle, die beim Aufbau des EHP mitgearbeitet hätten, könnte auf das Erreichte stolz sein. Im Gegenzug bedankten sich Renate Prusakow vom Heimat- und Geschichtsverein sowie Martin Stehr und Ludwig Schütz vom Städtepartnerschaftsverein bei Grzega für die gute Kooperation und zeigten sich über das Ende des EHP-Betriebs tief betroffen. Bewegt blickte auch 1. Bürgermeister Uwe Sinn auf die Zeit mit Grzega zurück. Grzega habe stets alle Vorgaben des Stadtrats übertroffen, bei inhaltlichen Herausforderungen schnell Lösungen geboten und außerdem zahlreiche international hochkarätige Personen nach Pappenheim gebracht. All dies habe zur Aufwertung Pappenheims und zu einer überregional positiven Werbung für die Stadt beigetragen. Manch einer im Saal hatte eine Träne im Auge und das Publikum dankte Grzega mit stehendem Applaus für dessen Leistung. Er wahrte trotz der wehmütigen Stimmung auch seinen Humor und lud ein, mit ihm in Kontakt zu bleiben. Abschließend präsentierte Grzega seine jüngste Komposition: sie vereint die Wendung “in Frieden” in verschiedenen europäischen Sprachen. Am Ende sang das Publikum mit. Bilder unter http://www.ehp-online.eu.

7. April 2016

Studentisches Projekt zur Sprachmanipulation als meine letzte EHP-Veranstaltung

Im EHP-Newsletter wurde meine letzte Veranstaltung angekündigt (15.04., 18:15-19:45), die ich zusammen mit 3 Studentinnen von der Uni Eichstätt mache. Es geht nochmal um neueste Analysen zur manipulativen Kraft von (politischer/medialer) Sprache : (more…)

5. April 2016

Schönes Lob für Sprach-Not-Arzt in Wertingen

Filed under: Sprachdidaktik, Uncategorized — Schlagwörter: , , — grzega @ 00:10

Ich war im März vom Asylhelferkreis Wertingen eingeladen, zum einen das Konzept „Sprach-Not-Arzt“ in einem Vortrag vorzustellen, zum anderen einen Kurs mit 23 Flüchtlingen in 3 Tagen à 7 Stunden sowie zusätzlichen Gesprächsrunden mit ehrenamtlichen Sprachlehrern durchzuführen. Das Feedback aller Lerner war positiv. Viele schrieben in einem Fragebogen, dass es gerne noch so hätte weitergehen können. Auch von den ehrenamtlichen Sprachlehrern (selbst von den zunächst kritischen) gab es im Laufe der Hospitation anerkennende Rückmeldungen. Über das Projekt wurde auch in der Wertinger Zeitung berichtet (Bericht vom 14.03.16, Bericht vom 04.04.16).

26. März 2016

Stadtrat beendet EHP

Filed under: Varia — Schlagwörter: — grzega @ 17:15

Obwohl wir im EHP alle Auflagen des Stadtrates von Pappenheim erfüllt hatten, hat dieser  in seiner vorletzten Sitzung dennoch die Beendigung des EHP-Betriebs beschlossen. In der letzten Sitzung konnte ich noch einen Abschlussbericht über die Aufbauphase geben.

Hier der letzte EHP-Newsletter: (more…)

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